Hausordnung

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Die folgenden Regeln und Informationen sollen das Zusammenwirken von Schülerinnen / Schülern [1] und Lehrerinnen / Lehrern [1] im Schulalltag erleichtern.

1.   Unterrichtszeiten und Pausen

  • Die Unterrichtszeiten in Siegburg und in den Außenstellen sind nach folgender Tabelle geregelt:

 

Siegburg, Eitorf, Neunkirchen,
Bad Honnef

 

Zugang zu den Klassenräumen: 5 Minuten vor Unterrichtsbeginn


1. Stunde

2. Stunde


08:00 – 08:45 Uhr

08:45 – 09:30 Uhr


Pause


09:30 – 09:45 Uhr


3. Stunde

4. Stunde


09:45 – 10:30 Uhr

10:30 – 11:15 Uhr


Pause


11:15 – 11:30 Uhr


5. Stunde

6. Stunde


11:30 – 12:15 Uhr

12:15 – 13:00 Uhr


Pause


13:00 – 13:15 Uhr


7. Stunde

8. Stunde

9. Stunde


13:15 – 14:00 Uhr

14:00 – 14:45 Uhr

14:45 – 15:30 Uhr

  • Der Klassenlehrer informiert die Klassen über den Stundenplan und eventuelle Stunden­plan­änderungen.
  • Kurzfristige Ver­tretungen werden über den Aushang in den einzelnen Gebäuden mit­geteilt.
  • Wenn der Lehrer 10 Minuten nach Beginn der Unterrichtsstunde noch nicht im Klassenraum ist, fragt der Klassensprecher im Büro nach.
  • Die Schüler verlassen während der Pausen die Klassenräume und Flure. Sie halten sich während dieser Zeit auf dem Schulhof bzw. in den Foyers auf. Die anliegenden Straßen gehören nicht zum Schulgelände.

2.   Verhalten in der Schule, auf dem Schulgelände und in der unmittelbaren Umgebung der Schule

Das Miteinander aller Personen im Schulleben soll von gegenseitigem Respekt geprägt und frei von jeglicher Gewalt sein. Die Schule ist eng in das umliegende Wohngebiet eingebunden. Das gute nachbarschaftliche Verhältnis sollte durch höflichen Umgang miteinander, die Einhaltung der Parkordnung und Straßenverkehrsordnung gepflegt werden Lärmbelästigungen sind zu vermeiden. Abfälle sind in den vorhandenen Behältnissen zu entsorgen.

Die Schule bereitet die Schüler auf das Berufsleben vor, speziell auf eine Tätigkeit im kaufmännischen Bereich. Daher sind wie im späteren Berufsalltag Höflichkeit, Ordentlichkeit, angemessene Kleidung sowie das Einhalten gewisser Verhaltensregeln selbstverständlich. Folgende Punkte sind besonders zu beachten:

  • Der Betrieb von Mobiltelefonen ist während des Unterrichts untersagt. Bei Zuwiderhandlung wird das Mobiltelefon für die Dauer des Unter­richts eingezogen und im Schulbüro hinterlegt und kann ab 14.00 Uhr abgeholt werden.
  • Beim Befahren des Schulhofes zwischen den Gebäuden A und B mit
    Mofas und Motorrädern ist die Geschwindigkeit so zu drosseln, dass es zu keiner Gefährdung von Personen kommt.
  • Fahrräder, Mofas und Motorräder sind nur auf den entsprechenden Abstellflächen zu parken. Die schuleigenen Parkplätze stehen nur den Lehrkräften zur Verfügung. Die Schüler werden aufgefordert, in den umliegenden Straßen nur entsprechend der StVO zu parken.
  • Im Schulgebäude und auf dem Schulhof sowie bei allen schulischen Veranstaltungen ist das Rauchen bzw. Dampfen untersagt. Die gekennzeichneten Verkehrsflächen gehören nicht zum Schulhof.
  • Während des Unterrichts wird nicht gegessen und getrunken. Das gilt in ganz besonderem Maße in den PC-Räumen. Ausnahmen können bei längeren Klassenarbeiten gemacht werden.
  • Die Schüler unterstützen den Hausmeister bei der Sauberhaltung des Schulhofes. Die Schülervertretung (SV) organisiert einen Hofdienst.

3.   Versäumnisse

Regelmäßiger Schulbesuch und Pünktlichkeit sind Voraussetzungen für den Erfolg in der Schule. Wie im späteren Beruf müssen Fehlzeiten entschuldigt werden.

  • Fehlt ein Schüler, so ist das Schulbüro unverzüglich telefonisch zu benachrichtigen. Bei längerer Abwesenheit ist der Klassenlehrer spätestens nach einer Unterrichtswoche über den Grund und die voraussichtliche Dauer der Abwesenheit zu informieren.
  • Fehlzeiten sind spätestens eine Woche nach deren Beendigung mit
    Angabe des Datums, des Versäumnis­grunds und der Unterschrift der Erziehungsberechtigten schriftlich beim Klassen­lehrer zu entschuldigen. 
  • Ein ärztliches Attest kann z. B. bei einer Häufung von Fehlzeiten durch den Klassenlehrer eingefordert werden. Die Kosten hierfür trägt der Schüler bzw. die Erziehungsberechtigten (§ 43 Schulgesetz).
  • Fehlt ein Schüler bei einer angekündigten Leistungsüberprüfung ohne Nachweis eines triftigen Grunds, so wird dies als Leistungsverweigerung mit der Note ungenügend gewertet (§ 48 (4), (5) Schulgesetz). Nachschreibtermine können außerhalb der regulären Unterrichtszeit liegen, z. B. samstags.
  • Für wichtige und unaufschiebbare Termine kann beim Klassenlehrer eine Beurlaubung für höchstens einen Unterrichtstag beantragt werden.

4.   Schulbücher und Inventar

  • Schulbücher werden gemäß § 96 Schulgesetz leihweise an die Schüler ausgehändigt. Von den Schülern bzw. den Erziehungsberechtigten ist ein Eigenanteil von 1/3 des gesetzlichen Durchschnittsbetrages zu übernehmen.
  • Die leihweise ausgegebenen Bücher müssen pfleglich behandelt werden. Am Ende des Schuljahres bzw. des Bildungsgangs sind diese Bücher in ordentlichem Zustand an die Schule zurückzugeben. Stark beschädigte oder verlorengegangene Bücher müssen ersetzt werden.
  • Die Schüler bzw. deren Eltern tragen einen angemessenen Anteil an den Kopierkosten selbst. Dieser wird jährlich entsprechend der anfallenden Kosten festgelegt (RdErl. des MSW vom 24.05.2005). Dies gilt entsprechend für Gebrauchs-, Übungs- und Arbeitsmaterial sowie Unterrichtslektüren.
  • Das Schuleigentum (Tische, Bänke, Wände, Computer, etc.) ist ebenfalls sorgfältig zu behandeln. Mutwillig herbeigeführte Schäden sind von den Schülern bzw. den Erziehungsberechtigten zu ersetzen. Dies gilt auch für das Gebäude: Beschädigungen, Schmierereien und Vandalismus werden ggf. zur Anzeige gebracht.

5.   Unfallversicherung

Alle Schüler sind auf dem direkten Schulweg, während der Unterrichtszeit und der Pausen gegen Unfälle versichert. Wer in den Pausen das Schulgelände verlässt, verliert diesen Versiche­rungsschutz. Um den vollen Versicherungsschutz zu gewährleisten, sind Unfälle sofort im Schulbüro und beim Klassenlehrer zu melden.

6.   Schulbüro

Die Schüler können Verwaltungsangelegenheiten (z. B. Schulbescheinigungen) in den Pausen im Schulbüro regeln.

7.   Schülervertretung (SV)

Im Rahmen der Schülervertretung gibt es an unserer Schule verschiedene Ebenen:

  • Ansprechpartner für SV-Fragen sind die jeweiligen Klassensprecher. In jedem Bildungsgang gibt es einen Schulsprecher und Stellvertreter, der von den Klassensprechern gewählt wird.
  • Für Fragen und Kritik steht der SV-Briefkasten im Erdgeschoss des Gebäudes B zur Verfügung. Außerdem ist die SV über eMail
    ( sv_bksiegburg@gmx.de ) zu erreichen.
  • Bei Problemen – vor allem innerhalb der Schule, aber auch bei privaten Notsituationen – stehen neben den Klassenlehrern und Bildungsgang­leitern auch die SV-Lehrer, das Beratungsteam und der Schulsozialarbeiter Hr. Lorscheider als Ansprechpartner zur Verfügung.

Siegburg, August 2017

gez. Daniela Steffens (Schulleiterin)

 

Anhang: Bestimmungen des Schulgesetzes für NRW

§ 38      Schulpflicht in der Sekundarstufe II

(1) Nach der Schulpflicht in der Primarstufe und der Sekundarstufe I beginnt die Pflicht zum Besuch der Berufsschule (§ 22 Abs. 4) oder eines anderen Bildungsganges des Berufskollegs oder einer anderen Schule der Sekundarstufe II.

(2) Wer vor Vollendung des einundzwanzigsten Lebensjahres ein Berufsausbildungsverhältnis beginnt, ist bis zu dessen Ende schulpflichtig.

(3) Für Jugendliche ohne Berufsausbildungsverhältnis dauert die Schulpflicht bis zum Ablauf des Schuljahres, in dem sie das achtzehnte Lebensjahr vollenden. Die Schulaufsichtsbehörde kann Schulpflichtige, die das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben, vom weiteren Besuch der Schule befreien. Die Schulpflicht endet vor Vollendung des achtzehnten Lebensjahres mit dem erfolgreichen Abschluss eines vollzeitschulischen Bildungsganges der Sekundarstufe II. Absatz 2 bleibt unberührt.

§ 43      Teilnahme am Unterricht und an sonstigen Schulveranstaltungen

(1) Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, regelmäßig am Unterricht und an den sonstigen verbindlichen Schulveranstaltungen teilzunehmen. Die Meldung zur Teilnahme an einer freiwilligen Unterrichtsveranstaltung verpflichtet zur regelmäßigen Teilnahme mindestens für ein Schulhalbjahr.

(2) Ist eine Schülerin oder ein Schüler durch Krankheit oder aus anderen nicht vorhersehbaren Gründen verhindert, die Schule zu besuchen, so benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen schriftlich den Grund für das Schulversäumnis mit. Bei begründeten Zweifeln, ob Unterricht aus gesundheitlichen Gründen versäumt wird, kann die Schule von den Eltern ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein schulärztliches oder amtsärztliches Gutachten einholen.

§ 47      Beendigung des Schulverhältnisses

(1) Das Schulverhältnis endet, wenn

1. die Schülerin oder der Schüler den Bildungsgang durchlaufen oder die Schulpflicht erfüllt hat und ein Abschluss- oder Abgangszeugnis erteilt wird,

2. die Eltern die Schülerin oder den Schüler schriftlich abmelden,

3. ein weiteres Wiederholen der Klasse oder Jahrgangsstufe nicht mehr zulässig ist (...),

4. die Schülerin oder der Schüler die für den Bildungsgang bestimmte

Höchstausbildungsdauer erreicht hat,

5. ...

6. die Schülerin oder der Schüler gemäß § 54 Abs. 4 dauernd vom Schulbesuch ausgeschlossen wird,

7. die Schülerin oder der Schüler in eine andere Schule überwiesen wird,

8. die nicht mehr schulpflichtige Schülerin oder der nicht mehr schulpflichtige Schüler trotz schriftlicher Erinnerung ununterbrochen 20 Unterrichtstage unentschuldigt fehlt,

9. die Schülerin oder der Schüler auf Grund einer Ordnungsmaßnahme entlassen oder verwiesen wird.

§ 53      Erzieherische Einwirkungen, Ordnungsmaßnahmen

(1) Erzieherische Einwirkungen und Ordnungsmaßnahmen dienen der geordneten Unterrichts- und Erziehungsarbeit der Schule sowie dem Schutz von Personen und Sachen. Sie können angewendet werden, wenn eine Schülerin oder ein Schüler Pflichten verletzt. Der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit ist zu beachten. Ordnungsmaßnahmen sind nur zulässig, wenn erzieherische Einwirkungen nicht ausreichen. Einwirkungen gegen mehrere Schülerinnen und Schüler sind nur zulässig, wenn das Fehlverhalten jeder oder jedem Einzelnen zuzurechnen ist.

(2) Zu den erzieherischen Einwirkungen gehören insbesondere das erzieherische Gespräch, die Ermahnung, Gruppengespräche mit Schülerinnen, Schülern und Eltern, die mündliche oder schriftliche Missbilligung des Fehlverhaltens, der Ausschluss von der laufenden Unterrichtsstunde, die Nacharbeit unter Aufsicht nach vorheriger Benachrichtigung der Eltern, die zeitweise Wegnahme von Gegenständen, Maßnahmen mit dem Ziel der Wiedergutmachung angerichteten Schadens und die Beauftragung mit Aufgaben, die geeignet sind, das Fehlverhalten zu verdeutlichen. Bei wiederholtem Fehlverhalten soll eine schriftliche Information der Eltern erfolgen, damit die erzieherische Einwirkung der Schule vom Elternhaus unterstützt werden kann. Bei besonders häufigem Fehlverhalten einer Schülerin oder eines Schülers oder gemeinschaftlichem Fehlverhalten der Klasse oder Lerngruppe soll den Ursachen für das Fehlverhalten in besonderer Weise nachgegangen werden.

(3) Ordnungsmaßnahmen sind

1. der schriftliche Verweis,

2. die Überweisung in eine parallele Klasse oder Lerngruppe,

3. der vorübergehende Ausschluss vom Unterricht von einem Tag bis zu

zwei Wochen und von sonstigen Schulveranstaltungen,

4. die Androhung der Entlassung von der Schule,

5. die Entlassung von der Schule,

...

(4) Maßnahmen nach Absatz 3 Nr. 4 und 5 sind nur zulässig, wenn die Schülerin oder der Schüler durch schweres oder wiederholtes Fehlverhalten die Erfüllung der Aufgaben der Schule oder die Rechte anderer ernstlich gefährdet oder verletzt hat. ... Die Entlassung einer Schülerin oder eines Schülers, die oder der nicht mehr schulpflichtig ist, kann ohne vorherige Androhung erfolgen, wenn die Schülerin oder der Schüler innerhalb eines Zeitraumes von 30 Tagen insgesamt 20 Unterrichtsstunden unentschuldigt versäumt hat.

 

 


[1] Im folgenden Text werden die Formulierungen Schüler, Lehrer o.ä. übergreifend für beide Geschlechter benutzt.