Abschlussprüfung

Abschlussprüfung (AP1 & AP2)

Abschlussprüfung Teil 1 (AP1)

Termin: Herbst

Dauer: 90 Minuten

 

Aufgabenarten:

  • ca. 60 % ungebundene Aufgaben (Aufgaben müssen frei formuliert werden)
  • ca. 40 % gebundene Aufgaben (Antworten sind vorgegeben; Multiple Choice)

Abschlussprüfung Teil 2 (AP2)

Termin: Sommer bzw. Winter

Dauer: 210 Minuten

Aufgabenarten:

  • ca. 60 % ungebundene Aufgaben
  • ca. 40 % gebundene Aufgaben

Inhalt, Dauer und Gewichtung der einzelnen Prüfungsteile

Abschlussprüfung 1

Prüfungsbereich Dauer Prüfungsinstrument Gewichtung

Leistungserstellung, Logistik, Beschaffung und 90 Min. Schriftliche Prüfung 25%

Buchhaltung

Abschlussprüfung 2

Prüfungsbereich Dauer Prüfungsinstrument Gewichtung

Marketing, Vertrieb, Personalwesen und 150 Min. Schriftliche Prüfung 35%

Kaufmännische Steuerung und Kontrolle

Wirtschafts- und Sozialkunde 60 Min. Schriftliche Prüfung 10%

Fachaufgabe im Einsatzgebiet 30 Min. Dokumentation, 30%

Präsentation,

Fachgespräch

Anmerkungen zur Fachaufgabe

Das Ergebnis oder Produkt einer Fachaufgabe im Einsatzgebiet hat keinen maßgeblichen Einfluss auf die Beurteilung durch den Prüfungsausschuss. Im Vordergrund steht die Fähigkeit, einen komplexen Ablauf zu steuern und dies mit nachvollziehbaren Analysen und Entscheidungen zu belegen. Vor diesem Hintergrund werden Abweichungen und Anpassungen nicht negativ bewertet, wenn sie inhaltlich gut begründet sind und nach wie vor zu der Auftragsbearbeitung passen.

Bei der Ermittlung des Ergebnisses für den Prüfungsbereich "Fachaufgabe im Einsatzbereich" sind die Bewertungen wie folgt zu Gewichten:

  1. die Bewertung für die Dokumentation mit 10 Prozent,
  1. die Bewertung für die Präsentation mit 20 Prozent und
  1. die Bewertung für das fallbezogene Fachgespräch mit 70 Prozent.

Fachaufgabe im Einsatzgebiet (30 Minuten)

Bestandteile

  • 3–5-seitige Dokumentation (10 %)
  • Präsentation (20 %)
  • Fallbezogenes Fachgespräch (70 %)

Aufbau und Durchführung der Fachaufgabe im Einsatzgebiet

Sie besteht aus einer Fachaufgabe inklusive Dokumentation, Präsentation und Fachgespräch

  1. Themenauswahl

Sie wählen ein Thema aus dem Bereich aus, in dem Sie im Betrieb Ihren Schwerpunkt hatten.

  1. Durchführung der Aufgabe im Betrieb

Die Aufgabe muss eigenständig im Betrieb bearbeitet werden. Dabei sollen sämtliche Prozessschritte durchlaufen werden.

  1. Dokumentation

Sie erstellen ein Report mit allen relevanten Informationen.

  1. Präsentation der Fachaufgabe

Der Report bildet die Basis

  1. Fachgespräch

Sie müssen zeigen, dass Sie Zusammenhänge verstehen, Hintergründe erklären, Vorgehen reflektieren und bewerten und Alternative Lösungswege einschätzen können 

Wichtig: Da das in der Abschlussprüfung Teil 1 erzielte Ergebnis bereits für die Abschlussnote zählt, müssen die Auszubildenden bereits frühzeitig in der ersten Ausbildungshälfte (betrieblich und schulisch) fit gemacht werden. Teil 1 ist zudem nicht separat wiederholbar: die erzielte Note bleibt stehen. Auf das Bestehen der Prüfung ist erst zu schauen, nachdem die letzte Prüfungsleistung aus Teil 2 abgelegt wurde.

Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn die Prüfungsleistungen - auch unter Berücksichtigung einer mündlichen Ergänzungsprüfung nach § 15 - wie folgt bewertet worden sind:

  1. im Gesamtergebnis von Teil 1 und Teil 2 mit mindestens „ausreichend",
  2. im Ergebnis von Teil 2 mit mindestens „ausreichend",
  3. in mindestens zwei Prüfungsbereichen von Teil 2 mit mindestens „ausreichend" und
  4. in keinem Prüfungsbereich von Teil 2 mit „ungenügend"

Die Abschlussprüfung Teil 1 kann nicht wiederholt werden.
 


Anmeldeschluss für die Prüfungen

Teil 1
Anmeldeschluss:

Frühjahr: 15. November (Vorjahr)

Herbst: 15. Mai

Teil 2

Sommer: 1. Februar

Winter: 1. September

Tipps für die Prüfungsvorbereitung

  1. Verschaffen Sie sich frühzeitig einen Überblick über die prüfungsrelevanten Themen.
  2. Erstellen Sie sich einen individuellen, strukturierten Lernplan.
  3. Bilden Sie Lerngruppen (drei bis fünf Personen).
  4. Schaffen Sie eine ordentliche und angenehme Lernumgebung.
  5. Vermeiden Sie Ablenkungen während des Lernens.
  6. Lernen Sie „aktiv“, indem Sie Mind Maps oder Karteikarteikarten erstellen und Übungsaufgaben bearbeiten.