Erasmus+ - Projekt: Mein Weg in die digitalisierte und globalisierte Arbeitswelt

Wir sind stolz darauf, dass unser Projekt „Mein Weg in die digitalisierte und globalisierte Arbeitsweg“, das seit November 2018 am Teilstandort Eitorf mit Schülerinnen und Schülern der Höheren Handelsschule durchgeführt wird, als Erasmus+ Projekt ausgewählt und durch die Europäische Union über einen Zeitraum von zwei Jahren großzügig finanziell gefördert wird.

An dieser Stelle möchten wir das Projekt und seine Ziele kurz vorstellen.

Projekthintergrund

Digitalisierung, Automatisierung und Globalisierungen gehören zu den aktuell größten Herausforderungen für Unternehmen und ihre Mitarbeiter. Der sich stetig wandelnde Arbeitsmarkt erfordert von seinen Akteuren sehr viel Flexibilität sowie gute Kooperations- und Kommunikationsfähigkeiten, um in der schnelllebigen Arbeitswelt langfristig bestehen zu können. Auch werden interkulturelle Erfahrungen in einer Welt, in der Tausende von Kilometern mit einem Anruf oder Mausklick überbrückt werden können, immer wichtiger.

Schwerpunkte und Ziele

Daher haben wir uns zum Ziel gesetzt, im Rahmen des Projektes SchülerInnen mit den notwendigen Kompetenzen und Qualifikationen vertraut zu machen, die künftig in der Arbeitswelt von ihnen verlangt werden. Im Rahmen von uns selbst entwickelter Module lernen die SchülerInnen zunächst mehr über Geschäftsprozesse, um im nächsten Schritt eigenständig zu recherchieren, welche kurz- und langfristigen Auswirkungen gezielte Veränderungen gerade im digitalen Bereich auf den Erfolg einzelner Unternehmen haben. Hierzu streben wir Kooperationen mit regionalen und überregionalen Betrieben aus den Bereichen Einzelhandel/ Großhandel, Produktion und Gastgewerbe an.

Internationaler Austausch

Unterstützt werden wir bei der Erstellung und Durchführung der Module von KollegInnen und SchülerInnen zweier Partnerschulen, die wir für das Projekt gewinnen konnten. SchülerInnen des I.I.S.S. Marco Polo in Bari, Italien, sowie des Lycée Professionnel François Camel in Saint-Giron,

Frankreich, werden zunächst über digitale Kanäle mit unseren SchülerInnen kommunizieren und an den Projekten arbeiten. Im Rahmen von gegenseitigen Besuchen werden sie später die Chance haben, sich persönlich auszutauschen und die Projekte weiter voranzutreiben.

Die Kooperation mit internationalen Partnerschulen bietet den SchülerInnen unter anderem die Möglichkeit, ihre Fremdsprachenkenntnisse in der Praxis zu erproben. Durch den Austausch via Live-Chat oder soziale Medien können sie mehr über kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede lernen. Sie erfahren etwas über die Arbeitsbedingungen in anderen Ländern sowie über die sozialen Hintergründe und Interessen ihrer Projektpartner. Gleichzeitig erfahren sie, dass es möglich ist, trotz solcher Unterschiede auf gemeinsame Ziele hinzuarbeiten und lernen so die Notwendigkeit, sich in Projektarbeit aufeinander einzustellen.

Auch für die beteiligten Lehrkräfte bietet das Programm großartige Chancen, denn sie haben die seltene Gelegenheit, sich mit internationalen KollegInnen auszutauschen und im Rahmen der Module selber mehr über die Chancen und Risiken der digitalisierten Arbeitswelt zu lernen. Dieses Wissen lässt sich wiederum auf den Unterricht übertragen und hilft dabei, auch über das Erasmus+ Projekt hinaus SchülerInnen gezielt auf die Anforderungen des künftigen Arbeitsmarkts vorzubereiten.

Weitere Informationen zum Projekt und zu den verschiedenen Aktivitäten finden Sie auf der projekteigene Webseite unter https://mgsegschneider.wixsite.com/ways/deutsch.

Fragen und Anregungen zum Projekt richten Sie bitte an Frau Köser-Segschneider:
m.koeser-segschneider@bk-siegburg.de